Knall in der Nacht: Anwohner in Winterthur schrecken hoch – Ursache überraschend harmlos
Ein lauter Knall riss am frühen Dienstagmorgen zahlreiche Bewohner im Winterthurer Stadtteil Seen aus dem Schlaf.Gegen 2.37 Uhr meldeten mehrere Anwohner eine „Explosion“ in der Nähe eines Gewerbegebiets. Polizei und Feuerwehr rückten mit mehreren Fahrzeugen aus.Die Sorge war gross – doch am Ende stellte sich alles als weniger dramatisch heraus.
Feuerwehr im Großeinsatz
Augenzeugen berichten von einem „dumpfen Schlag“, gefolgt von einem kurzen Zittern der Fensterscheiben. Innerhalb weniger Minuten sperrten Einsatzkräfte das betroffene Gebiet ab. Auch ein Rettungswagen stand vorsorglich bereit.Die ersten Befürchtungen reichten von einem Gasleck bis zu einem technischen Defekt in einer Werkhalle. Einige Anwohner verließen vorsichtshalber ihre Wohnungen.
Die Ursache: Druckventil ausgelöst
Nach intensiver Kontrolle konnte rasch Entwarnung gegeben werden. In einer Produktionshalle hatte sich laut Polizei ein automatisches Druckventil gelöst. Dabei entwich Luft schlagartig – der laute Knall war die Folge.„Es bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Bevölkerung“, erklärte ein Sprecher der Stadtpolizei. Verletzt wurde niemand.
Anwohner reagieren erleichtert
Am Morgen danach war das Ereignis in den umliegenden Cafés Gesprächsthema Nummer eins. „Ich dachte zuerst, es sei ein Unfall“, sagt eine Anwohnerin. „Zum Glück ist nichts passiert.“Die betroffene Firma kündigte an, ihre Anlagen zusätzlich überprüfen zu lassen, um ähnliche Vorfälle künftig auszuschließen.