Bern – Die Schweizer Bevölkerung bleibt sportlich sehr aktiv und bewegt sich am liebsten draussen: Das zeigt die neue Studie «Sport Schweiz 2026» des Bundesamts für Sport BASPO, die am Dienstag in Bern vorgestellt wurde. Rund 15'000 Personen nahmen an der Befragung teil.
Die Sportaktivität bleibt auf hohem Niveau stabil, wächst aber nicht mehr weiter: Der Anteil der sehr Aktiven liegt bei 52 Prozent, der Anteil sportlich Inaktiver bei 17 Prozent – beide Werte praktisch unverändert seit 2020. Im europäischen Vergleich zählt die Schweiz weiterhin zu den sportlichsten Ländern, zusammen mit den skandinavischen Nationen.
Am beliebtesten bleibt der «Helvetische Fünfkampf»: Wandern (49%), Velofahren (34%), Schwimmen (25%), Skifahren (23%) und Joggen (23%). Deutlich zugelegt haben dagegen Krafttraining (20%) und Yoga (16%) – erstmals sind mehr Menschen in einem Fitnesscenter als in einem Sportverein Mitglied.
Die Studie zeigt auch soziale Unterschiede: Je höher Einkommen und Bildung, desto mehr Sport wird getrieben. Im Tessin ist die Sportaktivität seit der Corona-Pandemie spürbar zurückgegangen, während sie in der Deutsch- und Westschweiz stabil blieb. Gleichzeitig gewinnt Sport zuhause als Trainingsort an Bedeutung.